{"id":76,"date":"2024-06-19T14:39:59","date_gmt":"2024-06-19T12:39:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vog.de\/?page_id=76"},"modified":"2024-07-01T14:55:47","modified_gmt":"2024-07-01T12:55:47","slug":"pflaumen-und-zwetschen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.vog.de\/index.php\/warensortiment\/pflaumen-und-zwetschen\/","title":{"rendered":"Pflaumen und Zwetschen"},"content":{"rendered":"\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-bf54a828f1fe998205ed54859158460b\" style=\"font-style:normal;font-weight:700\">Pflaumen und Zwetschen <\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th><strong>Zeitraum der Verf\u00fcgbarkeit<\/strong><\/th><th class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\"><strong>Erntemenge in Tonnen<\/strong><\/th><th><strong>Verpackungsarten<\/strong><\/th><th class=\"has-text-align-right\" data-align=\"right\"><strong>Nettof\u00fcllgewicht<\/strong><\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Juni &#8211; Oktober<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">4000<\/td><td>Holzkisten<br>Pappkorb<br>10 Schalen a 750g Zwetty<\/td><td class=\"has-text-align-right\" data-align=\"right\">5,0 kg \/ 10,0 kg<br>2,0 kg<br>1,0 kg<br><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p style=\"margin-top:0;margin-bottom:0\"><strong>Historie:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Funde bei Pfahlbauten haben belegt, dass die Pflaume mit zu den \u00e4ltesten Kulturobstsorten z\u00e4hlt. Sie sollen schon in der Jungsteinzeit gegessen worden sein. Damals a\u00df man allerdings nur das heimische wild gewachsene Obst. Man nimmt an, dass die Pflaume urspr\u00fcnglich in Vorderasien (z. B: in Damaskus) beheimatet war und von den Kreuzfahrern nach Italien und Griechenland gebracht wurde. Die R\u00f6mer nahmen dann, wie so viele andere Kulturpflanzen, den Baum mit&nbsp; \u00fcber die Alpen. So gelangte der Kulturpflaumenbaum&nbsp; nach Deutschland und Frankreich. Hier entwickelten sich dann im 18. und 19. Jahrhundert die typischen Anbaugebiete.<br>Die Zwetsche ist eine Unterart der Pflaume. Sie unterscheidet sich lediglich im Aussehen und dem Geschmack.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:11px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"220\" height=\"153\" src=\"https:\/\/www.vog.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/fotolia_52241198.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-448\" style=\"width:280px;height:auto\"\/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p style=\"margin-top:0;margin-bottom:0\"><strong>Wachstum:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:11px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>a) B\u00e4ume: &nbsp;<br>In Deutschland fand der Pflaumenbaum gute Voraussetzungen f\u00fcr sein Wachstum:<br>humusreiche, feuchte B\u00f6den und sonnige und gesch\u00fctzte Lagen. Zwar k\u00f6nnen sich die meisten Pfaumensorten gut an Boden und Klima anpassen, doch darf der Boden nicht austrocknen, da die wasserhaltigen Fr\u00fcchte auf die ben\u00f6tigte Wasserzufuhr angewiesen sind.<br>Der Baum kann eine H\u00f6he bis 6 Metern erreichen. Zum Erwerbsobstbau&nbsp;werden jedoch \u00fcberwiegend niedrig wachsende B\u00e4ume kultiviert.<\/p>\n\n\n\n<p>b) Bl\u00fcten und Fr\u00fcchte:<br>Die Bl\u00fcten der Pflaumensorten haben einen Durchmesser von 2 bis 4 Zentimetern und k\u00f6nnen reinwei\u00df, gr\u00fcnlichwei\u00df oder gelblichgr\u00fcn sein.<br>Im Inneren der Bl\u00fcte befindet sich der Fruchtknoten. Die befruchtete Zelle entwickelt sich zum Keimling. Dieser und das umgebende N\u00e4hrgewebe bilden den Samen der Frucht. Die harte Samenschale ist der Stein, die umgebende Schicht das Fruchtfleisch. Somit geh\u00f6rt Pflaume und Zwetsche zum Steinobst.<\/p>\n\n\n\n<p>Aussehen der Fr\u00fcchte:<br>Die Sorte ist ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Form, Gr\u00f6\u00dfe und Farbe.<br>Die Pflaume ist rundlich bis oval; je nach Sorte dunkelblau, violett oder rot, gr\u00fcn oder gelb. Das Fruchtfleisch ist gr\u00fcngelb bis leicht r\u00f6tlich. Die Pflaume ist s\u00fc\u00df und saftig.<br>Da sie viel Wasser speichert, ist sie ein sehr guter Durstl\u00f6scher. Obwohl sie s\u00fc\u00df ist, enth\u00e4lt sie wenig Zucker. Das Fruchtfleisch l\u00e4sst sich, je nach Sorte und Reifegrad, leicht oder etwas schwieriger vom Stein l\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zwetsche unterscheidet sich von der Pflaume haupts\u00e4chlich in der Form. Sie ist kleiner und l\u00e4nglich mit spitzen Enden. Der Wassergehalt ist geringer, daher ist sie fester und der Zuckergehalt ist h\u00f6her.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:11px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p style=\"margin-top:0;margin-bottom:0;padding-top:0;padding-bottom:0\"><strong>Verwendung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:11px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Die Pflaume wird gern roh gegessen oder auch zu Kompott verarbeitet. Aber man kann aus ihr auch Sorbets, Obstsalate oder&nbsp; Aufl\u00e4ufe herstellen.&nbsp;Die Zwetsche eignet sich gut als Kuchenbelag, da sie beim Backen ihre Konsistenz und Form beh\u00e4lt: Auch das Zwetschenmus (Zwetschenkraut) ist beliebt. Es wird aus&nbsp; reifen Zwetschen,&nbsp; Zucker und Gew\u00fcrzen hergestellt. Damit sie gen\u00fcgend Eigensaft ziehen k\u00f6nnen, sollten die Fr\u00fcchte vor der Zubereitung von Mus, Kompott und Konfit\u00fcre mit Zucker vermischt werden. Bedingt durch den niedrigeren Wassergehalt als bei Pflaumen&nbsp; lassen sich die Zwetschen gut zu Trockenobst verarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\" style=\"margin-top:var(--wp--preset--spacing--30);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--30)\"><table><tbody><tr><td><strong>Rezeptvorschlag: Pflaumenauflauf im Strudelteig<\/strong><\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vog.de\/media\/image\/fotolia_1824558351af3165df237.jpg\" alt=\"fotolia_1824558351af3165df237\" width=\"300\" height=\"200\"><\/td><td><strong>Zutaten:<\/strong><br><strong>F\u00fcr die Br\u00f6sel:<\/strong><br>25 g Butter, 50 g Paniermehl, 2 EL Zucker<br><br><strong>F\u00fcr die F\u00fcllung:<\/strong>50 g Butter, 50 g Puderzucker, 3 Eigelb, 300 g Sahnequark oder Quark,100 ml Sahne, 1 Pck. Vanillezucker, 3 Eiwei\u00df, 1 Prise Salz, 3 EL Zucker, 1 kg Pflaumen&nbsp;<br>&nbsp;&nbsp;<br><strong>F\u00fcr den Auflauf:<\/strong>1 Paket Strudelbl\u00e4tter (120 g), 50 g fl\u00fcssige abgek\u00fchlte Butter zum Bestreichen, Fett f\u00fcr die Form<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong><br>Zubereitung:<\/strong><strong><br>Br\u00f6sel:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:11px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>\u00a0Paniermehl und Zucker mit fl\u00fcssiger Butter vermischen.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>F\u00fcllung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:11px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Weiche Butter mit Puderzucker und Eigelb so lange verr\u00fchren, bis die Masse hell ist. In diese Masse Quark, Sahne und Vanillezucker hinzuf\u00fcgen und noch einmal gut verr\u00fchren. Anschlie\u00dfend das Eiwei\u00df mit der Prise Salz steif schlagen, mit dem Zucker kurz weiterschlagen. Den Eischnee unter die Quarkmasse ziehen.Den Strudelteig auseinanderfalten, 1 Teigblatt in eine feuerfeste Auflaufform legen und mit Butter bestreichen, die\u00a0 Br\u00f6sel darauf verteilen, die\u00a0 Pflaumen mit der Schnittfl\u00e4che nach unten darauf legen, ein Drittel der F\u00fcllung darauf verteilen. Ein weiteres Blatt darauf legen, ebenfalls mit Butter bestreichen, mit Pflaumen und\u00a0 einem weiteren Drittel der F\u00fcllung bedecken. Zum Schluss das letzte Drittel der F\u00fcllung auf ein Deckblatt geben.Im vorgeheizten Ofen bei 160\u00b0 etwa 1 Stunde und 25 Minuten backen.Den Pflaumenauflauf sollte man essen, wenn er noch warm ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pflaumen und Zwetschen Zeitraum der Verf\u00fcgbarkeit Erntemenge in Tonnen Verpackungsarten Nettof\u00fcllgewicht Juni &#8211; Oktober 4000 HolzkistenPappkorb10 Schalen a 750g Zwetty 5,0 kg \/ 10,0 kg2,0 kg1,0 kg Historie: Funde bei Pfahlbauten haben belegt, dass die Pflaume mit zu den \u00e4ltesten Kulturobstsorten z\u00e4hlt. Sie sollen schon in der Jungsteinzeit gegessen worden sein. 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