{"id":71,"date":"2024-06-19T14:39:55","date_gmt":"2024-06-19T12:39:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vog.de\/?page_id=71"},"modified":"2024-07-01T14:53:32","modified_gmt":"2024-07-01T12:53:32","slug":"mirabellen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.vog.de\/index.php\/warensortiment\/mirabellen\/","title":{"rendered":"Mirabellen"},"content":{"rendered":"\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-primary-color has-text-color has-link-color wp-elements-02594746cfd0292d4a6d1c0df004ebdd\" style=\"font-style:normal;font-weight:700\">Mirabellen<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th><strong>Zeitraum der Verf\u00fcgbarkeit<\/strong><\/th><th class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\"><strong>Erntemenge in Tonnen<\/strong><\/th><th><strong>Verpackungsarten<\/strong><\/th><th class=\"has-text-align-right\" data-align=\"right\"><strong>Nettof\u00fcllgewicht<\/strong><\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>August &#8211; September<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">1.800<\/td><td>KS Kunststoff<br>FS Kunststoff<br>Holzkiste<br>Mirell Steige<\/td><td class=\"has-text-align-right\" data-align=\"right\">6,0 kg<br>13,5 kg<br>6,0 kg<br>10 x 500 g<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Historie:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:11px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Die Mirabelle ist eine Unterart der Pflaume.<br>Funde bei Pfahlbauten haben belegt, dass die Pflaumen mit zu den \u00e4ltesten Kulturobstsorten z\u00e4hlten. Sie sollen schon in der Jungsteinzeit gegessen worden sein. Damals a\u00df man allerdings nur das heimische wild gewachsene Obst. Man nimmt an, dass die Pflaume urspr\u00fcnglich in Vorderasien (z. B: in Damaskus) beheimatet war und von den Kreuzfahrern nach Italien und Griechenland gebracht wurde. Die R\u00f6mer nahmen dann, wie so viele andere Kulturpflanzen, den Baum mit\u00a0 \u00fcber die Alpen. So gelangte der Kulturpflaumenbaum\u00a0 nach Deutschland und Frankreich. Hier entwickelten sich dann im 18. und 19. Jahrhundert die typischen Anbaugebiete.<br>Da die Mirabelle eine Unterart der Pflaume ist, wird sie\u00a0 auch als Gelbe Pflaume bezeichnet. Sie unterscheidet sich lediglich von ihr im Aussehen und im Geschmack.<br>Die Hauptanbaugebiete der Mirabelle liegen in Deutschland in Rheinhessen, Mainfranken und Baden.<br>Erntefrisch sind sie bei uns im August und September erh\u00e4ltlich.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:11px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.lecker-mirell.de\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"422\" height=\"371\" src=\"https:\/\/www.vog.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-8.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-438\" style=\"width:378px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.vog.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-8.png 422w, https:\/\/www.vog.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-8-300x264.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 422px) 100vw, 422px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><strong>Wachstum:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:11px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>a) B\u00e4ume: \u00a0<br>In Deutschland fand der Baum gute Voraussetzungen f\u00fcr sein Wachstum:<br>humusreiche, feuchte B\u00f6den und sonnige, gesch\u00fctzte Lagen. Zwar k\u00f6nnen sich die meisten Pfaumensorten gut an Boden und Klima anpassen, doch darf der Boden nicht austrocknen, da die wasserhaltigen Fr\u00fcchte auf die ben\u00f6tigte Wasserzufuhr angewiesen sind.<br>Der dornenlose Mirabellenbaum kann eine H\u00f6he bis zu 6 Meter erreichen. Die beinahe glatte Rinde ist graubraun. Die am Rand gezackten Laubbl\u00e4tter sind l\u00e4nglich, \u00e4hnlich einer Ellipse, die Oberseite ist stumpfgr\u00fcn gef\u00e4rbt. Der Blattstiel ist etwa 1,5 bis 2,5 Zentimeter lang.<br><br>b) Bl\u00fcten:<br>Die Bl\u00fcten haben einen Durchmesser von 2 bis 4 Zentimetern und sind gr\u00fcnlichwei\u00df. Im Inneren der Bl\u00fcte befindet sich der Fruchtknoten. Die befruchtete Zelle entwickelt sich zum Keimling. Dieser und das umgebende N\u00e4hrgewebe bilden den Samen der Frucht. Die harte Samenschale ist der Mirabellenkern, die umgebende Schicht das Fruchtfleisch. Somit geh\u00f6ren Mirabellen zum Steinobst.<br><br>c) Aussehen der Fr\u00fcchte:<br>Die Mirabelle hat etwa die Gr\u00f6\u00dfe einer Kirsche. Sie ist ebenfalls rund, aber\u00a0 dunkelgelb, wobei die zur Sonne zugewandte Seite r\u00f6tliche Punkte aufweisen kann. Sie hat ein s\u00fc\u00dfes Fruchtfleisch, welches sich leicht vom Kern l\u00f6sen l\u00e4sst. Bevorzugt werden sie roh gegessen, eingemacht oder zu Kompott verarbeitet. Doch wird aus ihr auch der Mirabellenbrand hergestellt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:11px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\" style=\"margin-top:0;margin-bottom:0\"><table><tbody><tr><td><strong>Mirabellen in Weinbrand<\/strong><\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>&nbsp;<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vog.de\/media\/image\/fotolia_27277832.jpg\" alt=\"fotolia_27277832\" width=\"300\" height=\"200\"><\/td><td><strong>Zutaten:<\/strong><br>1,2 kg kleine, feste, reife Mirabellen<br>600 g Zucker<br>600 ml&nbsp; Wasser<br>2 kleine Zimtstangen<br>600 ml Weinbrand<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:11px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Zubereitung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:11px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Die gewaschenen Mirabellen mit K\u00fcchenpapier trocken reiben. Die Fr\u00fcchte bis zum Stein mehrmals anstechen. Den Zucker mit dem Wasser und den Zimtstangen&nbsp; 5 Minuten bei schwacher Hitze kochen lassen. Nach und nach die Mirabellen portionsweise hinzugeben, kurz aufwallen lassen und diese sofort mit einem Schauml\u00f6ffel in eine Sch\u00fcssel geben. Diese abdecken und&nbsp; \u00fcber Nacht stehen lassen. Den Rest im Kochtopf belassen. Die Mirabellen am folgenden Tag noch einmal portionsweise in den Topf gegen, aufwallen&nbsp; und in einer Sch\u00fcssel&nbsp; abk\u00fchlen lassen. Anschlie\u00dfend in einen Tontopf oder ein gro\u00dfes Glas f\u00fcllen. Den Weinbrand aufgie\u00dfen und abdecken.Den im Topf verbliebenen Sirup bei gro\u00dfer Hitze noch einmal aufkochen, abk\u00fchlen lassen und \u00fcber die Mirabellen gie\u00dfen. Tontopf oder Glas fest verschlie\u00dfen und die Fr\u00fcchte k\u00fchl und dunkel ca. 1 Monat ziehen lassen. Die Weinbrand-Mirabellen passen zu Desserts oder Vanilleeis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mirabellen Zeitraum der Verf\u00fcgbarkeit Erntemenge in Tonnen Verpackungsarten Nettof\u00fcllgewicht August &#8211; September 1.800 KS KunststoffFS KunststoffHolzkisteMirell Steige 6,0 kg13,5 kg6,0 kg10 x 500 g Historie: Die Mirabelle ist eine Unterart der Pflaume.Funde bei Pfahlbauten haben belegt, dass die Pflaumen mit zu den \u00e4ltesten Kulturobstsorten z\u00e4hlten. Sie sollen schon in der Jungsteinzeit gegessen worden sein. 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